Versicherungen in Konstanz

Versicherungsmakler Konstanz, Allensbach, Reichenau

Versicherungen in Konstanz - Versicherungsmakler Konstanz, Allensbach, Reichenau

Altersvorsorge ohne finanziellen Aufwand? Geht das?

Die Null-Euro-Rente

Ich halte nicht viel von solchen Aussagen. Doch es ist tatsächlich wahr, es ist möglich dass Sie eine zusätzliche Altersrente nur aus Steuerersparnissen finanzieren können. Umsonst ist sie damit natürlich dennoch nicht.

Am Besten schauen Sie sich dieses kurze Video an, es erklärt in einfachen Worten was mit der Null-Euro-Rente gemeint ist und wie sie funktioniert:

und für eine Beratung und die richtige Produktauswahl stehen wir Ihnen natürlich in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

staatlich geförderte Basisrente

Dieses Modell gibt es nicht nur für die klassische Rentenversicherung, die zwar als sicher gilt, aber niedrige Renditen hat. Es gibt es auch als Fonds- oder Indexbasiertes Produkt, sowie für verantwortungsbewusste Anleger in einer Variante, die Ihre Gelder renditestark, sicher und ökologisch und ethisch verantwortungsvoll anlegt.  Wir beraten Sie gerne völlig unverbindlich.

 

Altersvorsorge Konstanz – Förderrente Konstanz – Basisrente Konstanz – Rente Konstanz

Riester-Rente für Geringverdiener?

Immer wieder wird gesagt die Riesterrente sei nichts für Geringverdiener. Die Argumentation hat durchaus eine Berechtigung. Schließlich werden Riesterrenten im Alter als Einkommen gewertet und so könnte es ein Nullgeschäft werden, da die Leistungen voll mit der Mindestsicherung verrechnet werden.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit!

Das sollten Sie unbedingt noch über die Riester-Rente wissen:

Arbeitnehmer mit einem monatlichen Einkommen unter 750 Euro leben,  können Sozialleistungen erhalten, die das Einkommen bis 750 Euro ergänzen. Hintergrund ist das Existenzminimum von 750 Euro auf das aufgestockt werden kann.

Ein Beispiel für einen/eine Ledige ohne Riestervertrag:
» Einkommen aus der Beschäftigung 500 Euro monatlich
» Aufstockungsbetrag durch ARGE 250 Euro
» Insgesamt verfügbarer Betrag 750 Euro
Durch Abschluss eines Riestervertrages kann im folgenden Beispiel auf Grundlage des Sozialgesetzbuches II § 11 (2) 4 das maßgebende monatliche Einkommen pauschal! um 100 Euro fiktiv gemindert werden. Dadurch erhöht sich der reale Aufstockungsbetrag auf 350 Euro und somit auch der monatlich verfügbare Betrag.
Ein Beispiel für einen/eine Ledige mit Riestervertrag:

» Der Mindesteigenbeitrag zur Riesterrente abzgl. Zulagen beträgt 7,16 Euro
» Pauschalbetrag gem. SGB II § 11 100,00 Euro
» Einkommen nach Abzug des Pauschalbetrags 400,00 Euro
» deshalb neuer Aufstockungsbetrag durch ARGE 350,00 Euro
» Monatliches Einkommen aus Erwerbstätigkeit 500,00 Euro
» Verfügbarer Betrag 842,84 Euro
Fazit: Dadurch wird nicht nur eine Minialtersvorsorge angespart, sondern die Beispielperson hat sogar monatlich 92,84 Euro mehr zur Verfügung.

Die Links zu den entsprechenden Gesetzestexten:

Bitte beachten Sie hier besonders den zweiten Link, Abs. 1 unter 4.)

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__11.html
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__11b.html

Mit freundlicher genehmigung von: versicherungsinfos.eu

Originalartikel: http://versicherungsinfos.eu/riesterrente-und-geringverdiener/

Riester-Rente und Grenzgänger

Allgemein gilt, dass alle Arbeitnehmer die in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig sowie in der gesetzlichen Rente pflichtversichert sind Anspruch auf die Förderung in Form von Zulagen und Steuervorteile bei einer Riester-Rente haben. Das sind zum Beispiel alle angestellten Arbeitnehmer innerhalb Deutschlands. Bis 2010 waren dies auch alle Grenzgänger, die in Deutschland lebten und in der Schweiz arbeiten, da diese auch in der Schweiz in der Rentenversicherung pflichtversichert waren.

Inzwischen ist es aber so, dass der Anspruch auf die Riester Förderung nur noch bei Personen besteht, wie in

Wer in Deutschland lebt und der Schweiz arbeitet wird in der Regel bei der Riesterförderung leer ausgehen.
Bild: Copyright (c) 2013 Thomas Kobert und dessen/deren Lizenzgeber. Alle Rechte vorbehalten.

der deutschen gesetzlichen Rente versichert sind. im Detail bedeutet dies, dass die meisten deutschen Grenzgänger in der Schweiz keine Förderung mehr erhalten. Denn sie sind zwar in Deutschland steuerpflichtig, aber nicht in der deutschen Rente sondern in der Schweiz versichert.

Allerdings haben jetzt alle Schweizer die als Grenzgänger in Deutschland arbeiten einen Anspruch auf Förderung der Riester-Rente. Sie sind nämlich in Deutschland gesetzlich rentenversichert. dies betrifft natürlich nicht nur Grenzgänger im Gebiet Deutschland/Schweiz sondern alle Grenzgänger auch in anderen Länderkonstellationen.

gerne berate ich Sie persönlich zu allen Themen rund um die Altersvorsorge.

Ihr Versicherungsmakler in Konstanz, Thomas Kobert

Unisex-Tarife: Einführung geplatzt???

Gezicke rund um Unisex

Verzögert das Gezanke ums Gesetz die Einführung der Unisex-Tarife?

Gestern am 14.12.2012 hat der Bundesrat den Vermittlungsausschuss angerufen. Dabei geht es um das “SEPA-Gesetz”, das eigentlich den EU-weiten bargeldlosen Zahlungsverkehr vereinheitlichen soll. Prekär daran ist, dass in dem monierten Gesetzespaket auch die Regelungen zu den Unisex-Tarifen, die zum 21.12.2012 per Gesetz eingeführt werden sollen, enthalten sind.

Das bedeutet natürlich nicht, dass es die Unisex-Tarife nicht geben wird. Alle weichen sind bereits darauf gestellt und das ließe sich auch garnicht mehr ändern. Kommen werden die Unisex-tarife sowieso per Gesetz, nur vielleicht etwas später, vielleicht auch rückwirkend. An dieser stelle sei erwähnt dass diese Regierung dies bereits tat, Gesetze rückwirkend zu erlassen, keine Regierung zuvor hat dies getan. Vermutlich auch deshalb erklärte eine Sprecherin des GDV  (Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft)bereits gestern Abend:

 ‚Der Europäische Gerichtshof hat … entschieden, dass die Rechtsgrundlage, nach der Versicherer bislang in Europa nach Geschlecht differenzierte Tarife anbieten durften, mit Wirkung vom 21. Dezember 2012 ungültig ist‘. Dieses Urteil entfaltet gleichwohl Bindungswirkung, auch wenn die Umsetzung in nationales Recht erst nach dem 21.12.2012 vorgenommen wird.“

Allerdings ist es möglich, dass die alten Tarife auch noch nach dem 21.12. polisiert werden können, sofern der Antrag rechtzeitig beim Versicherer eingegangen ist. Was nahezu sicher bleibt ist die Einführung der Unisex-tarife zum 21.12.2012.

Wie es aber nun genau weitergeht kann derzeit niemand sagen. Natürlich werde ich dranbleiben und Sie informieren.

Links zum Thema:

www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,873032,00.html

www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-versicherer-halten-bei-unisex-tarifen-an-21-dezember-fest_aid_882383.html

Update am 17.12.2012:

Nachdem der Bundesrat am vergangenen Freitag den Vermittlungsausschuss wegen des Gesetzespakets in dem auch die Einführung der Unisex-Tarife geregelt werden, angerufen hatte, drohte die Einführung dieser Tarife zu kippen.

Sozumindest  lauteten die Schlagzeilen. Inzwischen liegen mehr Informationen vor.

Die Einführung zum 21.12. steht fest. Lesen Sie hier mehr:

http://versicherungsinfos.eu/das-update-unisex-und-das-sepa-gesetz/

Hintergrund ist vor allem, dass es hier um die Umsetzung eines Urteils des EU-Gerichtshofes geht und dass die Anrufung des Vermittlungsausschusses nichts mit diesem Teil des Gesetzes zu tun hat.